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Eine Konvention ist eine nicht formal festgeschriebene '''Regel''', die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines Konsens eingehalten wird. Die Übereinkunft kann stillschweigend zustande gekommen oder auch ausgehandelt worden sein.  
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Eine Konvention ist eine nicht formal festgeschriebene '''Regel''', die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines Konsens eingehalten wird. Die Übereinkunft kann stillschweigend zustande gekommen oder auch ausgehandelt worden sein. [http://de.wikipedia.org/wiki/Konvention Wikipedia]
  
[http://de.wikipedia.org/wiki/Konvention Wikipedia]
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Erfahrene Spieler haben eine Reihe sog. Konventionen entwickelt, die insbesondere das Aufspielen bestimmter Signalkarten wie [[Datei:Klh10.gif]] oder  [[Datei:KlkD.gif]] sowie vorzeitige An- und Absagen sowie sog. Abfragen beinhalten. Als Anfänger muss man das nicht unbedingt beherrschen, man sollte aber wissen, daß sich andere Spieler darüber ganz legitim finden und austauschen können.
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Konventionen sind abgesprochene Spielweisen, die nicht in Regelwerken vorgeschrieben sind, aber auch keiner ausdrücklichen Regel widersprechen. Niemand ist verpflichtet, sie zu kennen oder nach ihnen bzw. mit ihnen zu spielen. Aber es sind trotzdem keine Geheimabsprachen. Jeder kann sie erfragen und nachlesen. Niemand muss, aber alle dürfen und können sie kennen und benutzen.
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Der erste Schritt dazu bildete das sog. [[Essener System]]  (ES), eine Zusammenstellung sinnvoller Konventionen des DoKo-Spiels.  Mit ihrer Hilfe wurde und wird das Spiel der Re-Partei oder das Spiel gegen ein Solo optimiert.
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Als Gegengewicht zu der durch das ES noch verstärkten Dominanz der Re-Partei entwickelte Anfang der 90er Jahre ein Kölner Spieler, das "Zögern", die sog. stille Kontra-[[Abfrage]] : "''Es gab ja bis dahin nur das Essener System, das die natürliche Re-Stärke noch verstärkte. Mir fiel also auf, dass Kontra viel häufiger zögerte, ehe es Kontra ansagte. Denn es hatte es damals ja noch viel schwerer, ein Spiel zu gewinnen. Daraufhin habe ich immer, gerade auch mit halbgaren Blättern auf dieses Zögern hin selbst Kontra gesagt. Und ich gewann damit!"''
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In der Doko-Welt wird dieser Begriff im [[Essener System#(Anspiel-)Konventionen  |ES 1.2.4]] so definiert:
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"Eine sinnvolle Konvention muss folgende Anforderungen erfüllen:
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* Die mit ihr verbundene Information muss auf Dauer für die eigene Partei mehr Vorteile bringen (Steigerung des Erwartungswertes) als eine, durch das Anspiel verursachte, eventuelle Schwächung des eigenen Blattes.
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* Sie muss logisch aufgebaut sein, damit es bei den Folgereaktionen nicht zu Missverständnissen kommt und damit auch unkundige Spieler sie nachvollziehen können.
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* Die Wahrscheinlichkeit der Anwendung muss genügend groß sein.
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* Die Anfälligkeit gegen Störmanöver der Gegenpartei muss gering sein."
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Eine der bekanntesten Konventionen ist die [[Herz 10 Anspiel-Konvention]].
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Konventionen sind natürlich NICHT Bestandteil der [[TSR]]. 
  
 
[[Kategorie:DokoLexikon]]
 
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Aktuelle Version vom 15. Februar 2011, 12:27 Uhr

Eine Konvention ist eine nicht formal festgeschriebene Regel, die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines Konsens eingehalten wird. Die Übereinkunft kann stillschweigend zustande gekommen oder auch ausgehandelt worden sein. Wikipedia

Erfahrene Spieler haben eine Reihe sog. Konventionen entwickelt, die insbesondere das Aufspielen bestimmter Signalkarten wie Klh10.gif oder KlkD.gif sowie vorzeitige An- und Absagen sowie sog. Abfragen beinhalten. Als Anfänger muss man das nicht unbedingt beherrschen, man sollte aber wissen, daß sich andere Spieler darüber ganz legitim finden und austauschen können.

Konventionen sind abgesprochene Spielweisen, die nicht in Regelwerken vorgeschrieben sind, aber auch keiner ausdrücklichen Regel widersprechen. Niemand ist verpflichtet, sie zu kennen oder nach ihnen bzw. mit ihnen zu spielen. Aber es sind trotzdem keine Geheimabsprachen. Jeder kann sie erfragen und nachlesen. Niemand muss, aber alle dürfen und können sie kennen und benutzen.

Der erste Schritt dazu bildete das sog. Essener System (ES), eine Zusammenstellung sinnvoller Konventionen des DoKo-Spiels. Mit ihrer Hilfe wurde und wird das Spiel der Re-Partei oder das Spiel gegen ein Solo optimiert.

Als Gegengewicht zu der durch das ES noch verstärkten Dominanz der Re-Partei entwickelte Anfang der 90er Jahre ein Kölner Spieler, das "Zögern", die sog. stille Kontra-Abfrage : "Es gab ja bis dahin nur das Essener System, das die natürliche Re-Stärke noch verstärkte. Mir fiel also auf, dass Kontra viel häufiger zögerte, ehe es Kontra ansagte. Denn es hatte es damals ja noch viel schwerer, ein Spiel zu gewinnen. Daraufhin habe ich immer, gerade auch mit halbgaren Blättern auf dieses Zögern hin selbst Kontra gesagt. Und ich gewann damit!"

In der Doko-Welt wird dieser Begriff im ES 1.2.4 so definiert:

"Eine sinnvolle Konvention muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Die mit ihr verbundene Information muss auf Dauer für die eigene Partei mehr Vorteile bringen (Steigerung des Erwartungswertes) als eine, durch das Anspiel verursachte, eventuelle Schwächung des eigenen Blattes.
  • Sie muss logisch aufgebaut sein, damit es bei den Folgereaktionen nicht zu Missverständnissen kommt und damit auch unkundige Spieler sie nachvollziehen können.
  • Die Wahrscheinlichkeit der Anwendung muss genügend groß sein.
  • Die Anfälligkeit gegen Störmanöver der Gegenpartei muss gering sein."


Eine der bekanntesten Konventionen ist die Herz 10 Anspiel-Konvention.

Konventionen sind natürlich NICHT Bestandteil der TSR.